Rente mit 67

RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz vom 20. April 2007

Aufgrund der immer größer werdenden Finanzierungsprobleme der gesetzlichen Rentenversicherung, wurde im Jahr 2007 die schrittweise Erhöhung des Renteneintrittsalters beschlossen.

Lediglich Versicherte, die mindestens 45 Pflichtbeitragsjahre aus Beschäftigung, Pflege oder Kindererziehung erreichen, können weiterhin abschlagsfrei mit 65 Jahren in Rente gehen.

Für alle übrigen gilt folgende Regelung je nach Geburtsjahrgang:

Jahrgang Alter für Rente
ohne Abschlag
frühester
Beginn
Abschlag
vor 1949 65 Jahre 63 7,2 %
1949 Jan. 65 J. + 1 Mo. 63 7,5 %
1949 Feb. 65 J. + 2 Mo. 63 7,8 %
1949 M-D. 65 J. + 3 Mo. 63 8,1 %
1950 65 J. + 4 Mo. 63 8,4 %
1951 65 J. + 5 Mo. 63 8,7 %
1952 65 J. + 6 Mo. 63 9,0 %
1953 65 J. + 7 Mo. 63 9,3 %
1954 65 J. + 8 Mo. 63 9,6 %
1955 65 J. + 9 Mo. 63 9,9 %
Jahrgang Alter für Rente
ohne Abschlag
frühester
Beginn
Abschlag
1956 65 J. + 10 Mo. 63 10,2 %
1957 65 J. + 11 Mo. 63 10,5 %
1958 66 J. 63 10,8 %
1959 66 J. + 2 Mo. 63 11,4 %
1960 66 J. + 4 Mo. 63 12,0 %
1961 66 J. + 6 Mo. 63 12,6 %
1962 66 J. + 8 Mo. 63 13,2 %
1963 66 J. + 10 Mo. 63 13,8 %
ab      
1964 67 Jahre 63 14,4 %


Künftig können Versicherte frühestens mit 63 Jahren in Rente gehen.
Der Rentenabschlag beträgt pro Monat 0,3%.

Für schwerbehinderte Menschen ist die Altersgrenze ebenfalls Stufenweise von früher 63J. auf 65J. angehoben worden.
Die früheste Inanspruchnahme ist bei dieser Rente von 60J. auf 62J. heraufgesetzt worden.